25 August 2026

Hamburg trifft Berlin – und die Frage: Wie wollen wir künftig wohnen und zusammenleben?

 

Am 25. August durfte Susanne Scharabi den zweiten Panel-Talk im Rahmen der Ausstellung „HAUPTSACHE WOHNEN – Wohnungsbau in Berlin: Qualität für die Zukunft“ in der BDA Galerie Berlin moderieren. Mit Christian von Oppen, Uli Hellweg, Daniel Luchterhandt und Regine Siegl wurde über gemeinschaftliche Wohnformen, bezahlbaren und qualitätsvollen Wohnungsbau diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Fragen, was gute Quartiere ausmacht und welche Rolle Architektur dabei spielt.

Besonders spannend war der Blick auf die IBA Hamburg und die Frage, welche Erfahrungen daraus für die geplante IBA Berlin 2034–37 relevant sein können und welche Impulse eine IBA langfristig für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung leisten kann. Eine zentrale Erkenntnis des Abends: Die Erfahrungen aus Hamburg lassen sich nicht einfach übertragen, da sich die Rahmenbedingungen verändert haben. Umso wichtiger sind gemeinsame Prozesse, das frühzeitige Erkennen von Potenzialen des jeweiligen Ortes und der Mut, gemeinsam mit allen Akteur*innen neue Wege in Planung und Stadtentwicklung zu erproben. Genau darin liegt eine der besonderen Chancen einer IBA: keine schnellen Lösungen vorzugeben, sondern Räume für neue Ideen, Kooperationen und Formen des Zusammenlebens zu ermöglichen.

Die Diskussion fand im Rahmen der Ausstellung „HAUPTSACHE WOHNEN“ statt, die rund 60 Projekte des öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnungsbaus aus den vergangenen 15 Jahren zeigt und damit ganz konkret unterschiedliche Wege zu bezahlbarem, nachhaltigem und gemeinschaftlichem Wohnen sichtbar macht.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September 2026 in der BDA Galerie Berlin, Mommsenstraße 64, zu sehen.